VLADIMIR STOUPEL: Dirigent

Vladimir Stoupel studierte am Moskauer Konservatorium Dirigieren bei Gennady Roszdestwenskij und Klavier bei Ewgenij Malinin. Für sein Debüt wählte er "Petrouchka" von Stravinskij mit dem Orchester des Moskauer Konservatoriums.

1984 emigrierte Vladimir Stoupel nach Frankreich, wo er als Pianist zahlreiche Konzerte gab und verschiedene Kammerorchester dirigierte. Dabei wurden Klavierkonzerte vom Bach, Mozart und Beethoven vom Klavier aus geleitet.

Seit 1990 lebt Vladimir Stoupel in Berlin. Er arbeitet regelmäßig mit den folgenden Orchestern: Philharmonie Neubrandenburg, Polnische Kammerphilharmonie, Polnisches Kammerorchester "Artur Rubinstein" (Lodz), Orchestre de Chambre d'Enghien-Les-Bains, Junge Europa Philharmonie, Leipziger PopS-Orchester, Kammerorchester von Nîmes / Frankreich, Karelisches Kammerorchester, Berliner Kammerphilharmonie und Orquesta Sinfonica de Cuidad d'Oviedo.

1999 gründete er sein eigenes Ensemble Courage. Es ist ein Zusammenschluss junger Musiker aus zehn europäischen Ländern, die sich bereits während des Studiums zusammenfanden und inzwischen auf reiche kammermusikalische Erfahrungen zurückblicken. Das Orchester gibt Konzerte in Deutschland und im europäischen Ausland.

2003 dirigierte Vladimir Stoupel eine konzertante Aufführung der Fleischmann / Schostakowitsch Oper "Rotschilds Geige" im Konzerthaus Berlin.

Im November 2004 hat Vladimir Stoupel die "Berlin Sinfonietta" geleitet, eine aus den Mitgliedern des Berliner Konzerthausorchesters bestehende Formation. Auf dem Programm standen die Werke von Fanny Hensel und das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn. Solist war der Erste Konzertmeister des RSB Berlin, Erez Ofer.

Im Mai 2006 dirigierte er die Alfred-Schnittke-Philharmonie in Saratow / Russland. Nach 22 Jahren kehrte Vladimir Stoupel nach Russland zurück und wurde vom Publikum stürmisch gefeiert.

Im September 2006 standen die Aufführungen der Oper "Rothschilds Geige" von Benjamin Fleischmann zusammen mit Schostakowitschs Liederzyklus "Aus jüdischer Volkspoesie" Op. 79 in einer Bühnenversion im Konzerthaus Berlin auf dem Spielplan. Anlässlich des Mozart-Jahres dirigierte er mehrere Opernabende der Sommeroper Schloss Britz in Berlin. Auf dem Programm war die Oper von J.-J. Rousseau "Le devin du village" und Mozarts "Bastien und Bastienne" wie auch das Violinkonzert A-Dur KV 219 mit der Geigerin Judith Ingolfsson. Im Mai 2009 debütierte Stoupel äußerst erfolgreich beim isländischen Reykjavík Arts Festival, wo er mit dem Reykjavík Chamber Orchestra Werke zeitgenössischer Komponistinnen (Sofia Gubaidulina, Frangis Ali-Sade u.a.) aufführte. Im Juli 2009 dirigiert er Werke von Simon Laks mit dem Orchestre Philharmonique de Marseille. Im September 2009 dirigiert Vladimir Stoupel das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig und wird die neue Produktion der Schostakowitsch-Oper „Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ am Konzerthaus Berlin leiten.

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